Naturerlebnis- und Lernwege am Kühbach und in Heiligenbrunn

Die Naturerlebnis- und Lernwege möchten die Schönheit, die Bedeutung und die Einzigartigkeit aber auch die Empfindlichkeit besonderer Lebensräume verdeutlichen und Artenkenntnisse an zahlreichen Stationen vermitteln. Die Erkundungswege liegen außerhalb sensibler Zonen und ermöglichen eine Natur zum Anfassen.

An zahlreichen Stationen werden über 220 Tier- und Pflanzenarten näher vorgestellt – und das Beste: Jeder darf selbst miträtseln, raten und forschen! Für die Themenerkundung stehen interaktive Forscherbögen gratis zur Verfügung. Sie können selbständig von Besuchern aller Altersgruppen sowie von Schulklassen verwendet werden. Zur Auswahl stehen folgende Themenbereiche:

  • die Kühbach-Erkundung,
  • Leben am Stillgewässer,
  • die Biberrallye,
  • die Kühbach-Wiesenerkundung,
  • die Kühbach-Kräutererkundung,
  • Hecke,
  • Bäume,
  • Sträucher.

Die Erkundungsbögen, Flyer und Forscherpässe erhalten Sie im Rathaus Gangkofen, Marktplatz 21/23, 84140 Gangkofen. Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 08.00 bis 12.00 Uhr, Mo.-Do. von 13.00 bis 17.00 Uhr. Ansprechpartner: Fr. Unterholzner, 1. Stock, Zi.Nr. 17, Tel.Nr.: 08722/9494-24,

E-Mail: sonja.unterholzner@gangkofen.de

 

Eine Gruppenbetreuung, Gewässeruntersuchung und Führungen bietet die Kräuterpädagogin und Kreisbäuerin Paula Hochholzer an.

Tel.Nr.: 08722/1512

E-Mail: hochholzerpaula@yahoo.de

Naturerlebnispfad bei Heiligenbrunn

 

Naturlehrpfad Kühbach

Die Bereiche entlang des Kühbachs weisen einige wertvolle Landschaftselemente und interessante, lokal bedeutsame Biotope auf. Bereits in den 90er Jahren wurden Teilbereiche des Kühbachs renaturiert sowie ein Pflegekonzept für angrenzende Wiesenareale entwickelt. Im Zuge der Arbeiten zur Ortsumgehung Dirnaich wurde die Renaturierung im Frühjahr 2010 entlang weiterer Bachabschnitte fortgeführt und Flächen von der Gemeinde zugekauft. Mittlerweile haben sich die entstandenen, neuen Biotopflächen sehr gut entwickelt. So bietet das Kühbachtal wieder Heimat und Zuflucht für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten die inmitten einer überwiegend intensiv bewirtschafteten Agrarlandschaft vielerorts bereits verschwunden sind.

Eine Besonderheit ist die im Kühbach noch lebende und vom Aussterben bedrohte Kleine Bachmuschel. Aber auch die Gebänderte Prachtlibelle lebt als Larve ein bis zwei Jahre im Bach und kann im Sommer beobachtet werden. Auch der Biber hat sich am Kühbach niedergelassen und ihn angestaut: so entstand ein neuer Lebensraum, z.B. für die Ringelnatter. Die feuchten Talwiesen am Kühbach sind bunt und artenreich. Die von der Gemeinde angekauften Flächen werden traditionell naturschonend bewirtschaftet.

 

 

Gehölzlehrpfad Heiligenbrunn

Bereits im Jahr 2001 wurden im Rahmen des Neuordnungsverfahrens Gangkofen umfangreiche ökologische Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt. Hierzu zählte insbesondere auch das Anlegen von Feldhecken, deren Wert für den Nuturhaushält, inmitten einer überwiegend intensiv bewirtschafteten Agrarlandschaft, von sehr großer Bedeutung ist. Im Bereich der Einsiedelei Heiligenbrunn wurden 60 heimische Baum- und Straucharten gepflanzt. Diese vielfältigen Gehölzarten zeigen das typische, regionale Artenspektrum. Der Gehölz-, Lehr-, und Erlebnisweg lädt ein, diese Vielfalt an Bäumen und Gehölzen neu zu entdecken.

 

 Infos Kühbachtal und Heiligenbrunn

 

 

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