Sanierung der Staatsstraße

im Bauabschnitt Marktplatz

Nach der bereits 2017 erfolgten Sanierung der Ortsdurchfahrt der Staatsstraße 2111 im Zuge der gesamten Frontenhausener Straße wird das Staatliche Bauamt wiederum in Kooperation mit dem Markt Gangkofen in diesem Jahr die Staatsstraße im Bauabschnitt des Marktplatzes grundlegend neu ausbauen. Der Markt wird dabei die zwischen den bereits großteils sanierten Gehwegen und der Fahrbahn liegenden Stellplätze instand setzen. Ausgaben in Höhe von insgesamt rd. 1,440 MioEuro wird die konzertierte Aktion erfordern, davon rd. 0,710 MioEuro zu Lasten des Freistaats und rd. 0,730 MioEuro zu Lasten des Marktes. Der Ausführung liegt eine Vereinbarung zwischen dem Staatlichen Bauamt und dem Markt zur Durchführung der Gemeinschaftsmaßnahme zugrunde.

In den letzten Monaten ist die Neugestaltungsplanung Zug um Zug zur Baureife herangewachsen. Der Entwurf sieht eine grundsätzliche Beibehaltung der Platzlösung vor, gliedert jedoch die Fahrbahn in fünf Abschnitte. Auf der gesamten Länge der Fahrbahn der Staatsstraße wird das bestehende Kleinsteinpflaster entfernt, der Unterbau z.T. ausgewechselt oder wesentlich nachgebessert. Im Vordergrund steht die Neugestaltung der Fahrbahn mit im Vergleich zur heutigen Gestaltung lärmmindernden Belägen, sägerauem Großpflaster mit geschlossenen Fugen und Asphaltflächen. Die Parkplätze verbleiben als Flächen mit Granitkleinsteinbelag.

Der nördliche Anschluss zur Frontenhausener Straße bis auf Höhe der Einmündungen von Waisenhausstraße und Kirchgasse wird durch großformatiges Granitpflaster mit ebener, sägerauer Oberfläche, verlegt auf Drainbeton und verfugt mit tausalzbeständiger Betonfugenmasse neu gestaltet. Die gleiche Oberflächengestaltung ist geplant für den Bereich von der Brücke bis auf Höhe der Einmündung der Eggenfeldener Straße wie auch für den derzeit noch mit Kleinstein ausgebauten Bereich der Einmündung der Eggenfeldener Straße. Diese Oberflächengestaltung ist in gleicher Weise für den Bereich um die Verkehrs- und Kunstinsel vorgesehen. Dadurch entsteht hier auch ein städtebaulich wirksamer Platzschwerpunkt. Die Insel bleibt und bietet damit auch weiterhin die inzwischen gewohnte bequeme Wendemöglichkeit. Zwischen dem südlich gelegenen Einmündungsbereich und der mittig des Platzes liegenden Insel wird die Fahrbahn, weiterhin geteilt durch die neu zu gestaltende 5-Zeiler-Rinne, in Asphalt ausgebaut und im Gegensatz zur jetzt ineinander übergehenden Fahr- und Parkplatzfläche künftig seitlich gegen die Stellplätze mit einem Granitbord gut wahrnehmbar abgegrenzt. Sinngemäß setzt sich die Asphaltfahrbahn mit dieser neuen Abgrenzung oberhalb der Verkehrs- und Kunstinsel bis unterhalb der nördlich liegenden Großpflasterfläche bei der Einmündung Waisenhausstraße und Kirchgasse fort.

Die neben der Fahrbahn auf beiden Marktplatzseiten liegenden Stellplatzflächen werden mit dem vorhandenen Granitkleinstein wieder neu gepflastert und an die neuen Fahrbahnmaße und den neu trennenden Bordstein angepasst.

Die Gemeinschaftsmaßnahme geht derzeit gerade in die öffentliche Ausschreibung.

Das Vorhaben wird, um die notwendigen komplizierten Umleitungen regeln zu können, in vier Teilen ausgeführt. Begonnen wird die Maßnahme im südlichen Bereich von der Brücke bis oberhalb der Einmündung Eggenfeldener Straße und in dem dortigen, derzeit mit Kleinstein gestalteten Straßenteil. Für die Dauer der Ausführung kommt man im südlichen Platzbereich weder nach Süden über die Brücke noch nach Osten in die Eggenfeldener Straße. Nach der Herstellung dieses Teils wird der Teilabschnitt von oberhalb der Einmündung der Eggenfeldener Straße bis zum nördlichen Abschluss der Verkehrs- und Kunstinsel ausgeführt. In der Zeit der Ausführung dieses Teils ist die Zufahrt über die Bahnhofstraße blockiert. Der dritte Bauteil erstreckt sich dann von der Verkehrsinsel bis unterhalb der Waisenhausstraße und Kirchgasse. Während dieser Zeit bleiben die Anbindungen südlich und nördlich am Platz nutzbar. Zum Schluss dann wird der Bereich von Kirchgasse/Waisenhausstraße bis zur Anbindung an das Bauende der sanierten Frontenhausener Straße ausgeführt. Man hofft, diesen Teil im Wesentlichen während der Sommerferien abwickeln zu können, weil in dieser Zeit das Verkehrsaufkommen in diesem Bereich geringer ist.

Man geht davon aus, dass das Vorhaben mit der feinen Asphaltoberfläche etwa Ende Oktober abgeschlossen sein könnte.

Das Vorhaben bedingt eine Umleitung des überörtlichen Verkehrs. Der örtliche Ziel- und Anliegerverkehr kann in die jeweils nicht in Bearbeitung befindlichen Platzbereiche gelangen.

Bauamt und Markt ersuchen alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für das Vorhaben. Die Oberflächen besonders im Fahrbahnbereich weisen nach nun genau 30 Jahren der damaligen Neugestaltung einen ganz üblichen Erneuerungsbedarf auf.

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